Mindestens 3,4 Millionen Euro verschleiert: Durchsuchungen wegen Geldwäsche-Netzwerks
Dienstag, 2. Dezember 2025 · 10:00 Uhr
Betrug · Schwarzenberg · Standortgenauigkeit: Stadt
Die Chemnitzer Kriminalpolizei und die Steuerfahndung Chemnitz ermitteln seit längerem gegen einen Mann (54) aus dem Erzgebirgskreis und zwei Familienmitglieder (27, 79) wegen gewerbs- und bandenmäßiger Geldwäsche. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, seit 2019 Vermögenswerte aus Steuerhinterziehung, gewerbsmäßigem Betrug und Subventionsbetrug im Wert von mindestens 3,4 Millionen Euro über mindestens 16 Strohfirmen in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust und deren Herkunft verschleiert zu haben; die Auftraggeber erhielten das gewaschene Geld gegen Entgelt zurück. Am 2. Dezember 2025 durchsuchten Polizei und Steuerfahndung neun Privat- und Geschäftsadressen der Hauptverdächtigen im Erzgebirgskreis und im Landkreis Zwickau. Gegen den 54-Jährigen wurde dabei ein Haftbefehl vollstreckt, er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die Beamten stellten umfangreiche Dokumente, Datenträger und weitere Beweismittel sicher; mehr als 50 Kräfte mehrerer Behörden waren im Einsatz.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz — Originalmeldung ansehen
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