Methodik
POLIZEIKARTE ist ein unabhängiges Datenprojekt und steht in keiner Verbindung zur Polizei oder einer Behörde. Diese Seite erklärt, wie die Karte entsteht — und was sie nicht ist.
1. Welche Quellen werden verwendet?
Ausschließlich öffentlich zugängliche Pressemeldungen der Polizeibehörden. Für Berlin ist das der offizielle RSS-Feed der Pressestelle der Polizei Berlin. Jeder Eintrag verlinkt auf seine Originalmeldung.
Zusätzlich — und davon klar getrennt — bietet die Karte eine zuschaltbare Ebene mit der amtlichen Statistik der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden: dem Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Jahrgänge ab 2018, © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Datenlizenz Deutschland — Namensnennung — 2.0). Diese Statistik ist vollständig, erscheint jährlich mit Verzug und enthält aus Datenschutzgründen kein exaktes Unfalldatum, sondern nur Jahr, Monat, Wochentag und Stunde. Nordrhein-Westfalen fehlt im Jahrgang 2021. Die Unfallstatistik und die hier gezeigten Polizeimeldungen sind zwei verschiedene Datenbestände und nicht miteinander verrechenbar.
2. Wie oft wird aktualisiert?
Der Import läuft täglich.
3. Wie werden Vorfälle erkannt und strukturiert?
Meldungen werden automatisiert strukturiert (Kategorie, Zeitpunkt, Ortsangabe) und anschließend geografisch zugeordnet. Bilanzen, Statistiken und Präventionshinweise ohne konkretes Ereignis werden nicht als Vorfall gezählt. Namen, Nationalitäten und identifizierende Personendetails werden nicht gespeichert.
4. Wie funktioniert die geografische Zuordnung?
Genannte Straßen werden ohne Hausnummer geocodiert (OpenStreetMap/Nominatim). Ist nur ein Bezirk bekannt, zeigt die Karte die grobe Lage des Bezirks. Die Standortgenauigkeit steht an jedem Eintrag.
5. Welche Fälle werden nicht gezeigt?
Alles, was die Polizei nicht öffentlich meldet — also der weitaus größte Teil des Geschehens. Die Karte ist keine Kriminalitätsstatistik und keine Gefahrenkarte. Mehr oder weniger Meldungen in einem Gebiet können schlicht die Arbeitsweise der Pressestelle widerspiegeln.
6. Wie werden sensible Fälle behandelt?
Bei Sexualdelikten, häuslicher Gewalt, Fällen mit Minderjährigen und erkennbaren Privatadressen wird der Ort öffentlich nur auf Bezirksebene angezeigt — auch wenn die Quelle genauer ist. Hausnummern werden grundsätzlich nicht erfasst.
7. Wie lange bleiben Meldungen sichtbar?
24 Monate ab Veröffentlichung, danach werden Einträge automatisch depubliziert. Betroffene können sich jederzeit an korrektur@polizeikarte.de wenden — bei plausiblen Hinweisen wird der Eintrag zuerst offline genommen und dann geprüft.
8. Wie können Fehler gemeldet werden?
Per E-Mail an korrektur@polizeikarte.de.