Messerangriff nach Kündigung: Tatverdächtiger in München festgenommen

Montag, 20. April 2026 · 14:15 Uhr

Gewalt · Untergiesing-Harlaching · Standortgenauigkeit: Stadtteil

Am Montagnachmittag gegen 16:15 Uhr wurde die Polizei zu einem Geschäft gerufen, weil ein 40-jähriger Angestellter seinen 56-jährigen Chef mit einem Messer bedroht hatte. Der Angestellte war zuvor gekündigt worden, was zu einem Streit führte. Nach der Drohung verließ er das Geschäft, kehrte aber etwa eine Stunde später erneut mit einem Messer zurück. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung erlitt der 56-Jährige leichte Schnittverletzungen an der Hand. Der Angestellte flüchtete erneut, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung festgenommen werden. Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt und nach der Anzeigenaufnahme entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat.

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Montag, 3. August 2026
18:30
Untergiesing-Harlaching
In einem Krankenhaus im Stadtteil Untergiesing-Harlaching wurde eine 38-jährige Frau am Montagabend aufgefordert, das Gebäude zu verlassen, weil sie sich ohne berechtigtes Interesse dort aufhielt. Als Polizisten eintrafen und sie aufforderten zu gehen, schlug sie nach den Beamten und beleidigte sie. Die Frau wurde zu Boden gebracht und gefesselt, trat jedoch weiter in Richtung der Beamten; ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Gegen die 38-Jährige wird wegen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Sie kam in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München und wurde am nächsten Tag wieder entlassen.
Mittwoch, 14. Mai 2025
13:05
Untergiesing-Harlaching · Seybothstraße
Am Mittwochnachmittag gegen 15:05 Uhr hielt ein Paketzusteller (55) mit seinem Mercedes-Transporter auf der Grünwalder Straße. Ein bislang Unbekannter setzte sich in das Fahrzeug und fuhr davon, wobei er in Schlangenlinien fuhr und mit drei geparkten Autos (Hyundai, VW, Fiat) kollidierte. Anschließend geriet der Wagen auf die Trambahngleise und kam zum Stehen; der Fahrer flüchtete zu Fuß in Richtung Seybothstraße. Die Fahndung verlief erfolglos, und es entstand ein Sachschaden von über 20.000 Euro. Während der Bergung kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.